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Weißhaubenkakadu (Cacatua alba, P.L.S. Müller 1776)
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Größe: 45cm
Beschreibung: reinweiß; Unterseite der Schwingen und des Schwanzes gelblich; breite Haube; weißer, nackter Augenring mit leicht bläulichem Schimmer; dunkelgraue Füße. Männchen haben eine schwarze, Weibchen eine rotbraune Iris. Die Irisumfärbung der Jungen meist mit etwa 4 Jahren abgeschlossen.
Verbreitung: Indonesien, Halmahera, Batjan, Obi
Status: nicht selten, aber geringe Populationsdichte. Bestandsverlust durch Fang für den Handel und Habitatzerstörung.
Lebensraum: Mangroven- und Sumpfgebiete, Wälder, offene Waldgebiete.
Ernährung: Früchte, Samen, Nüsse, Insekten und Larven.
Lebensweise: halten sich bevorzugt auf hohen Bäumen in Gruppen von 3 bis 10 Tieren oder paarweise auf; schon von weitem zu hören; Flug kräftig, schnell und direkt, von Rufen begleitet. Große Fluchtdistanz.
Gefangenschaft: sehr laute Vögel mit ausgeprägtem Nagebedürfniss. Frische Zweige werden ignoriert aber Bretter und morsches Holz gern zernagt. Holzteile der Voliere werden zerstört; ebenso das dünne Drahtgeflecht. Außerhalb der Brutzeit verträglich; während der Brutzeit greifen sie auch Vögel in Nachbarvolieren an! Daher unbedingt doppelten Draht mit Zwischenräumen setzen. Kaiser Friedrich II. (1212 -1250), erhielt als Gastgeschenk vom Sultan von Babylon einen Weißhaubenkakadu. In Europa besteht keine große Nachfrage, denn ihr Schreie sind laut, ihr Nagebedürfnis stark
Lesen Sie bitte erst Die radikale Kakaduseite bevor Sie auch nur daran denken, einen Kakadu zu kaufen.
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