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Nacktaugenkakadu (Cacatua p. pastinator Gould 1841) 5 Unterarten
Größe: 40cm
Beschreibung: reinweiß bis auf die Zügel, die Basis der Kopf-, Brust-, Nacken- und Rückenfedern, die eine orangerosa Färbung aufweisen. Die Unterseite der Schwanzfedern und Schwingen sind gelblich verwaschen; Ohrdecken schmutziggelb. Der nackte, bläulichgrauer Augenring reicht bis zu den Wangen; Schnabel stark verlängert und grau/hornfarben. Iris dunkelbraun; Füße grau.
Verbreitung: in fast ganz Australien einschließlich der vorgelagerten Inseln.
Status: nur noch in zwei kleinen Populationen, die sich aber dank gesetzlichen Schutzes in den letzten Jahren erholen konnten. Alle anderen Unterarten häufig.
Lebensweise: werden meist in Schwärmen von mehren hundert bis gelegentlich tausenden von Tieren angetroffen; die riesigen Schwärme besetzen die Schlafbäume manchmal so dicht, daß sie wie mit weißen Blättern bedeckt sind. Brutpaare sondern sich zur Brutzeit ab, kehren aber mit den Jungen in den Schwarm zurück. Die Schlafbäume befinden sich meist an Wasserstellen, wo die Vögel trinken und in den frühen Morgenstunden laut kreischend zur Nahrungssuche aufbrechen. Diese Papageienart hält sich zur Nahrungsaufnahme gern auf dem Boden auf; sie laufen mit schnellen, trippelden Schritten wobei sich der gesamte Schwarm konstant in eine Richtung bewegt. Wanderung und Züge können bis zu 250km betragen; der Flug erscheint kräftig, schnell und direkt mit tiefen Flügelschlägen, von ständigen Rufen begleitet.
Ernährung: Früchte, Beeren, Samen verschiedener Gräser, Wurzeln, Knospen sowie Insekten und deren Larven. Die Art pastinator gräbt gern Wurzeln und Zwiebeln aus, die einen großen Teil der Nahrung ausmachen; richtet in West-Australien große Schäden in Getreide-, Reis- und Hirsefelder an.
Gefangenschaft: sehr laute, unempfindliche Papageien, die in den Morgen- und Abendstunden laut schreien; ausgeprägtes Nagebedürfnis - alle Holzteile der Voliere werden in kürzester Zeit zernagt. Regelmäßige Wurmkuren erforderlich, da Vögel gern auf den Boden gehen.
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