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Granada-Amazone (amazona dufresniana rhodocorytha, Shaw)
Größe: 34cm
Verbreitung: Zentralost-Brasilien.
Diese Art steht kurz vor dem Aussterben, da der Lebensraum der Vögel durch Abholzung immer stärker eingeschränkt wird. Großstädte wie Rio de Janeiro fressen sich immer tiefer in die Wälder hinein. In diesem Gebiet Brasiliens gibt es zahlreiche endemische Arten, das heißt, sie kommen nur dort vor; leider gelten die meisten inzwischen als bedroht.
In ihrer Heimat wird die Granada-Amazone gern als Haustier gehalten, und bis vor einem Jahrzehnt wurde sie sogar noch zum Verzehr angeboten.
Im Aussehen ähnelt die Granada-Amazone ihrer nächsten Verwandten, der Dufresnes Amazone (Amazona dufresniana dufresniana). Trotzdem wird diskutiert, die beiden Unterarten als eigenständige Arten zu führen. Dafür sprechen unter anderem die räumlich stark voneinander getrennten Verbreitungsgebiete.
Der Gefiederton der Granada-Amazone ist ein etwas helleres Grün als bei der Nominatform. Stirn, Scheitel und Zügel sind rot gefärbt; dies drückt sich auch im wissenschaftlichen Namen "rhodocorytha" aus, was so viel bedeutet wie "mit rosafarbenem Helm". Allerdings reicht die Rotfärbung nicht bis in den Nacken hinein, wie der Name vermuten lässt. Die Wangen sind variabel gelb, blau und violett gezeichnet. Die Ohrdecken sind grün, mit Blau verwaschen, während das Kinn blau gefärbt ist. Die Basis der ersten drei Armschwingen ist rot, und auch die äußeren Schwanzfedern sind mit Rot gezeichnet.
Die Amazonen ernähren sich von Früchten, Beeren, Nüssen, Sämereien und Blattknospen. Die Vögel halten sich paarweise, in kleinen Gruppen oder Schwärmen auf.
Gefangenschaft: mittelaute bis laute Papageien; ruhig, teilweise träge, werden bald zutraulich, schwaches Nagebedürfnis, baden gern. Neigen zu Übergewicht.
In der heißen Jahreszeit unbedingt für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen.
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